Der Vulkanberg Mt. Meru dominiert den Arusha-Nationalpark, der wegen seines Tierreichtums gerne besucht wird. Offiziell reicht der Meru, dessen Gipfel Socialist Peak genannt wird, auf 4.562,13 Meter. Bergsteiger, die Höhenmesser benutzen merken schnell, dass man es mit den Höhenangaben in Tansania nicht so genau nimmt. Die Angabe auf Zentimeter kann getrost als Satire ausgelegt werden. Allgemein wird hier auf 50 bzw. 100 Höhenmeter gerundet.
Der Mt. Meru liegt etwa 70 km südwestlich vom Kilimanjaro entfernt, dessen Berühmheit den Meru etwas unberechtigt zurückstehen lässt. Seine Besteigung ist landschaftlich und auch wegen der Tiere besonders reizvoll und steht dem Kili um nichts nach. Außerdem wird er gerne zum Akklimatisieren vor einer Kilimanjarotour bestiegen, so wie wir das auch gemacht haben.
Die reguläre Gesamttour dauert vier Tage. Die drei Nächte verbringt man auf komfortabeln Hütten (siehe unsere Etappen).
Der Arusha-Nationalpark und somit auch der Mt. Meru dürfen nicht auf eigene Faust begangen werden. Ein Guide ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber ein bewaffneter Ranger vorgeschrieben. Er beschützt die Bergtouristen vor unliebsamen Begegnungen mit Büffeln und Elefanten.