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Mit diesem Bus wurden wir vom Hotel abgeholt. |
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Noch etliche Kilometer vor dem Momela Gate ist das Hauptgate zum Arusha Nationalpark. Hier müssen wir mehr als eine Stunde warten, bis alle Formalitäten erledigt sind. Währenddessen werden zusätzliche Porter rekrutiert und die Verteilung des Gepäcks vorgenommen. |
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Im Arusha Nationalpark sind pro Porter 15 kg Traglast zulässig, die genau abgewogen werden. Das eigene (meist spärliche) Gepäck der Träger wird nicht dazugerechnet. |
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Von 1.500 m Seehöhe starten wir vom Momela Gate den Aufstieg. Der Arusha Nationalpark ist für seinen Tierreichtum bekannt. Gleich zu Beginn sind wir an einer Büffelherde vorbeigewandert. |
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Wenige Minuten später sind uns/wir zwei Warzenschweine über den Weg gelaufen. Sie gelten als ungefährlich. Es gibt hin und wieder Konfrontationen von Bergsteigern und Wildtieren, die gefährlich sind, vor allem mit einzelgängerischen Büffeln und Elefanten, die man beide bis in über 3.000 Meter antreffen kann. Deshalb begleitet uns ein Ranger. |
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Die Vegetation zeigt viele Arten und Farben. Immer wieder bleiben wir kurz stehen, um die eine oder andere Pflanze näher zu betrachten. |
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Die meisten Baumarten sind uns nicht bekannt. Oft begegnen wir bizarren Formen. |
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Diese Pflanze treffen wir häufiger an. Sie nennt sich "Kniphofia thomsonii" oder auf englisch "Red Hot Poker". |
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Unsere Träger kommen nach und setzen zum Überholen an, was künftig (manchmal mehrmals) den Tagesablauf markiert. |
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Der Guide ist mit einigen Trägern noch hinter uns. Unser Ranger hat inzwischen die Führung übernommen. Ohne seine Begleitung dürfen wir den Arusha Nationalpark nicht betreten. Er begleitet uns bis auf den Gipfel, führt sehr gut und erzählt vieles von der Tierwelt dieser Gegend. |
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Diesen Gipfel wollen wir erreichen: Mt. Meru. |
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Die Berge unterstützen ein feuchtes Klima, sodass auch in der Trockenzeit die Bäche Wasser führen. Die Regionen um den Mt. Meru und Kilimanjaro sind deshalb sehr fruchtbar: Kaffee, Bananen, Getreide, ... |
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Unser Guide hat uns eingeholt und leitet uns zu regelmäßigen "waterbreaks" an. Wer auf hohe Berge will, muss sich angewöhnen viel zu trinken. Hier will er ein gutes Beispiel geben. |
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Der erste Tag führt uns durch Wälder, deren Bäume über und über von Flechten bedeckt sind. |
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Der Weg geht meist nicht steil bergan oder wir empfinden das nur so aus der Euphorie des ersten Tages, denn Höhe machen wir. Die Eindrücke sind ungewöhnlich und so ist dieser Tag wie alle folgenden vom fortwährenden Staunen gefüllt. |
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Der Weg ist gut und leicht zu gehen, das Wetter bestens. |
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Immer wieder können wir einen Blick auf den Gipfel erhaschen. Die Nebelschwaden sind typisch. Wir lernen sie noch "von innen und außen wendig". |
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Wenn wir uns umdrehen, können wir auf die Tiefebene zurückschauen. Im Hintergrund sieht man die Momela-Seen, teils Süß-, teils Salzwasser - ein Naturphänomen. Bald werden wir zu hoch sein, um Afrika noch erkennen zu können. Die feuchte Luft lässt keine Fernsicht, wie wir sie aus den Alpen kennen, zu. |
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Flechten überall. Vormittags nieselt es manchmal aus dem Nebel. Richtigen Regen haben wir nie. Das Nieseln hört bald wieder auf. Weiter oben sind wir über dem Nebel und gehen fortan, mit minutenkurzen Ausnahmen, trocken. |
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Die Landschaft bietet verzaubernde Motive, Perspektiven, Farben. Wer's wahrnimmt: auch die Gerüche und Geräusche sind ungewöhnlich für Europäer. |
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Knapp vor dem ersten Etappenziel. Bestes Wetter und der Blick auf dem Mt. Meru ist grandios. |
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Die Hütten der Miriakamba Hut liegen auf 2.500 m. Besser gebaut und ausgestattet als so manche Alpenvereinshütte laden sie uns ein. Zwei Stockbetten pro Zimmer und ein Essraum pro Hütte. Genug Decken - unsere Schlafsäcke und Isomatten sind umsonst mitgetragen. |
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Die Toilettanlagen können alles, was sie sollen. Dort wo es sein soll, ist ein Loch im Boden und wir wissen was da hineingehört. Manche üben sich bereits im Zielen, andere kämpfen noch mit Haltungen. Irgendwann verkünden alle Erfolgserlebnisse. Eine Schulung, an die manche von uns später am Kili dankbar zurückdenken. |
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Der Abend zeigt, dass wir deutlich über die Nebelzone aufgestiegen sind. Wenige Schritte hinter den Hütten tut sich ein erster bewegender Blick auf den Kili auf. Er wartet auf uns. |