Mount Meru, Kilimanjaro und Ngorongoro Nationalpark

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Kilimanjaro

Der Kilimanjaro gehört zu den "seven summits", zu den jeweils höchsten Gipfeln der Kontinente. Er ist der höchste freistehende Berg der Welt, als Vulkan von der Savanne aufragend bis auf 5.895 Meter.

Es gibt viele Routen für seine Besteigung. Nach längeren Recherchen über die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten haben wir uns für die Machame-Route entschieden. Die wichtigsten weiteren Routen sind:

  • Marangu-Route - meistbegangene Route, spöttisch auch Coca Cola-Route genannt, beginnt in Marangu (1.515 m ü. NN)
  • Barafu-Route - steile Teilroute von der bzw. über die Barafu-Hut (4.600 m ü. NN) auf den Kibo
  • Lemosho-Route - Ausgangspunkt Londorossi (2.250 m ü. NN)
  • Mweka-Route - Ausgangspunkt Mweka (1.700 m ü. NN)
  • Shira-Route - Ausgangspunkt Londorossi (2.250 m ü. NN)
  • Umbwe-Route - Ausgangspunkt Umbwe (1.700 m ü. NN)
  • Western-Breach-Route - steile Teilroute vom bzw. vorbei am Lava Tower (4.600 m ü. NN) auf den Kibo
  • Rongai-Route von Kenia aus - Ausgangspunkt Rongai (1.950 ü. NN)

Der Kilimanjaro-Nationalpark hat für das Massiv eine wichtige Schutzfunktion. Nur die Marangu-Route verfügt über befestigte Unterkünfte. Alle anderen Touren sind mit Zelten zu bewältigen. Für uns 5 Personen waren 15 Träger, ein Guide und ein Assistent-Guide notwendig, um das gesamte Equipment zu tragen. Pro Träger werden maximal 20 kg Gewicht seitens der Nationalparkverwaltung akzeptiert. Der Schutz des Berges funktioniert gut. Man kann sagen, der Kilimanjaro ist sauber. Alles was hinaufgetragen, wird auch wieder hinuntergetragen, samt dem anfallenden Müll. Es mag im ersten Augenblick absurd erscheinen, wenn an einem Tag 50 Zelte hinaufgetragen, während gleichzeitig 50 hinuntergetragen werden. Das bringt aber Arbeitsplätze und einen schonenden Umgang mit dem Berg. Bei dem Aufkommen an Bergtouristen würden sich auch locker einige Hotels auf 4.000 Meter rentieren, nur wäre dann der Kili ruiniert.

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