Mount Meru, Kilimanjaro und Ngorongoro Nationalpark

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Kilimanjaro - Etappe 6: Mweka Camp - Mweka Gate

In der Nacht hat es geregnet, was uns in den dichten Zelten nichts ausgemacht hat. Am Morgen ist der Kili schneebedeckt, als Abschiedsgeschenk, extra für uns. Es gibt ihn also, den Schnee am Kilimanjaro
Das Esszelt dampft in der Morgensonne. Zum Frühstück benutzen wir es das letzte Mal.
Aufbruchstimmung auch bei den Trägern. Eine strapazvolle 6 tägige-Schicht nähert sich für sie dem Ende. Ein letzter Tagesmarsch noch.
Die Pflanzenwelt wir wieder vielfältiger.
Wir steigen hinab in die Waldzone und sind zufrieden, dass alles soweit gut gelaufen ist. Wir können den letzten Abstieg richtig genießen, obwohl es jede/r ein wenig in den Füßen gespürt hat.
Ein Blick zu Mt. Meru tut sich auf und ruft Erinnerungen an kurz Zurückliegendes hervor.
In den von Flechten und Moos überwucherten Wäldern tummeln sich viele Tiere. Wir entdecken einen Affen, der sich aber nicht fotografieren lässt.
Immer wieder müssen wir uns umdrehen, um die weiße Haube des Kili zu betrachten.
Die riesigen Farne haben wir schon beim Aufstieg entdeckt.
Am Gate angekommen wird das Trinkgeld ausbezahlt und gefeiert.
Die Träger tanzen und singen das Kilimanjarolied: Jambo, Jambo, Bwana, Kilimanjaro, Hakuna Matata ...
Hier, bis zum Abschiedsbild war die Stimmung hervorragend. Freude allerseits. Das hat sich danach rasch geändert, als sich der Chef der Agentur zur Lohnauszahlung mit den Trägern zusammensetzte. Wir haben mitbekommen, dass er nicht zahlt, was er versprochen hat, zum Teil nur einen Hungerlohn. Wir waren sehr betroffen, ungewollt ein Ausbeutungssystem unterstützt zu haben. Wir wollen daraus lernen und hier besonders darauf hinweisen. Unter Tipps geben wir Hinweise, was man als Bergtourist dagegen tun kann.
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