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Wir verlassen das Machame Camp gegen 9:00 Uhr nach einem ausgezeichneten Frühstück und sind gespannt, was der Tag so bringen wird. |
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Das Wetter ist hervorragend. Beim ersten Rastplatz ist der Blick zum Kibo frei. |
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Gegen Westen überragt der Mt. Meru den bodennahen Nebel. Noch vor fünf Tagen haben wir von seinem Gipfel herüber geschaut. |
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Eine traumhafte Stimmung. Der Nebel auf der Ebene ist täglich vorhanden. Am Nachmittag zieht er höher und erreicht uns hin und wieder. |
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Die Kilimanjaro ist berühmt für seine eigenwillige Flora. |
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Wie eine Kolonie Blattschneiderameisen wirken hier die Träger verschiedener Gruppen, die sich durch den vor nicht langer Zeit verbrannten Wald aufwärts bemühen. |
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Manche Träger tragen am Rücken, manche am Kopf. Wir bewundern deren Balancefähigkeit. |
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Bei größeren Stufen ist es für die "Kopftäger" schwierig. Sie stützen mit einer Hand die Last und müssen sich mit der anderen manchmal festhalten. Die "Rückenträger" haben zwei Hände frei. |
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Ohne Kopfbedeckung wären wir nicht weit gekommen. Durch die kühle Luft, besonders mit zunehmender Höhe, merkt man nicht, wie intensiv die Sonnenbestrahlung ist. Nur an den rasch verbrennenden Hautstellen, die wir zu nachlässig eingecremt haben. |
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Der Gipfel ist noch weit. Eisfelder schmücken ihn. |
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Eine besonders reizvolle Distelart (vermutlich). |
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Schwierige Passagen für "Kopfträger". Sie sind trotzdem schneller als wir. |
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Es sind je 20 Kilogramm. Träger am Kilimanjaro zu sein ist ein schwerer Job. Nicht alle halten das durch. Wir haben erlebt, dass einige an das Ende ihrer Kräfte kamen, vor allem junge unerfahrene Porter. |
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Der Nebel ist von der Ebene aufgestiegen und überholt uns. Er bringt kühle Luft und zieht vorbei. |
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Ein sehr häufiges Gewächs entlang des Weges. |
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Pausenzeit: Eine Zwischenmahlzeit wird vorbereitet. Dreigängig. |
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Die Weißkragenkrähen sind ähnlich frech wie unsere Bergdohlen. Wenn es was zu jausnen gibt, braucht man nicht lange auf sie warten. |
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Wir kommen höher. Der Mt. Meru ist uns noch öfter beliebtes Fotomotiv. |
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Wenn die Nebelschwaden dichter werden, wird es rasch empfindlich kalt. Wir sind vorsichtig, uns nicht zu verkühlen. Beim Gehen schwitzt man, bei jeder kurzen Rast friert man schnell. |
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Shira Camp ist erreicht. Wir sind auf 3.840 Meter Seehöhe. Unsere Träger sind schon da und haben mit dem Aufbau der Zelte längst begonnen, als wir eintreffen. |
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Wir genießen die Nachmittagssonne. Sie wärmt noch ein bisschen. |
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Auf allen Camps gibt es diese WC-Hütten. Sie sind lose hingestellt, mit einem Loch im Boden.
Gerät dieses an die Grenze seiner Kapazität, sondiert man erneut, Hütte drüber und weiter geht’s... |
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Es tut gut, ein wenig zu rasten. Das Abendessen wird inzwischen gekocht.
Um sich besser zu akklimatisieren gehen wir noch mit unserem Assistentguide eine Überhöhung und steigen noch einmal 160 Höhenmeter auf und gehen wieder zurück zum Camp. Eine Strategie, die vielfach von der Höhenmedizin empfohlen wird. |
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Die Sonne beginnt längere Schatten zu werfen. Das Essen ist bald angerichtet. Hungrig und etwas müde warten wir, bis wir gerufen werden. |