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Wir werden zum Machame Gate auf 1.800 Meter gefahren. Direkt am Gate warten viele junge Männer und Burschen auf einen Job als Porter. Einen Teil der Träger haben wir bereits mitgebracht, einzelne werden noch am Gate vom Guide angeheuert.
Die Begleitmannschaft der 5 Europäer explodiert innert Minuten auf 19 Afrikaner, 15 Porters, 1 guide, 1 assistent-guide, one cook and his helping hand.
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Zwei Tafeln am Gate weisen umfangreich auf die Gefahren hin, auf die man sich bei dieser Tour einlässt: zu wenig trinken, Höhenkrankheit, zu geringe Kondition usw. |
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Wir warten etwa eine Stunde, bis die Formalitäten erledigt sind und unsere Personendaten verzeichnet werden. |
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Inzwischen fangen die Porter an, das ganze Gepäck zu sortieren und aufzuteilen. |
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Wir sind die ersten an diesem Tag. Während des Verladens kommen laufend Jeeps mit andern Gruppen, die an diesem Tag losgehen. Im Verzeichnis der Nationalparksverwaltung sind etwa 200 Personen mit heutigem Datum eingetragen. |
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Langsam kommt System in den staff. Alles wird in wasserdichte Säcke verpackt, auch unser Gepäck für die Träger, das wir eigentlich schon gut tragbar in Rucksäcken gepackt hätten. Diese verschwinden in den Säcken der Agentur. |
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Aber es wird nicht alles in Säcke verladen. Manches, besonders Lebensmittel kommen in Körbe, die auf dem Kopf getragen werden. Das sind sehr viele Lebensmittel, die für 24 Personen für sechs Tage reichen müssen. |
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Noch ehe die Porter mit dem Verteilen und verpflichtenden Abwiegen des Gepäcks fertig sind, gehen wir los. Pro Träger sind 20 Kg Gewicht erlaubt.
Am Kilimanjaro brauchen wir keinen Ranger, wie am Mount Meru. Es gibt hier weniger Großwild. |
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Schon bei unserer ersten Rast holen uns die Porter ein. |
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Diese baumhohen Pflanzen sind Farne. Das Wetter ist freundlich und der Weg erstaunlich gut gerichtet. |
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Bei der nächsten Rast werden Lunchpakete ausgeteilt. Nachkommende Gruppen wandern vorbei. Wir werden uns noch öfter gegenseitig überholen. |
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Eigentlich sind wir nur wenige Kilometer vom Arusha-Nationalpark entfernt. Interessanterweise hat der Wald hier einen ganz anderen Charakter als dort. Die Vegetation ist etwas anders und die größeren Tiere fehlen. Es fällt auf, wenn man beide Touren nacheinander geht. |
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An der Waldgrenze gehen wir lange an Baum- und Strauchleichen vorbei. Vor nicht allzu langer Zeit hat es hier einen Brand gegeben, der angeblich von Honigsammlern ausgelöst wurde, als sie Wildbienen ausräucherten um zu ihrer Beute zu kommen.
Seither ist offenes Feuer am Kilimanjaro streng verboten.
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Von unten wachsen schon wieder Sträucher nach und in wenigen Jahren wird man von diesem Flächenbrand nicht mehr viel sehen. |
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Das erste Tagesziel ist erreicht: Machame Camp auf 2980 Meter Seehöhe. Wir warten, bis das "Hüttenbuch" die Runde gemacht und sich jeder eingetragen hat.
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Inzwischen bauen die Träger unser Lager auf. Das runde Zelt im Hintergrund ist die "Küche", das Hauszelt unser "Esszimmer" und die drei Zelte im Vordergrund wurden für uns aufgestellt. Die beiden guides bekommen ein Zelt und die Träger teilen sich in der Nacht Küchen- und Esszelt. |
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Zum Waschen bekommen wir eine kleine Schüssel mit heißem Wasser. Die Vorstellung einer Dusche müssen wir uns für die nächsten Tage abgewöhnen. |
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Die späteren Nachmittagszeiten dienen der Entspannung und Erholung. |
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Das Machame Camp liegt mitten in dem Bereich, der gebrannt hat. Der Lagerplatz ist geräumig und nimmt viele Gruppen auf, ohne dass sich diese gegenseitig stören. Leider bietet er aber keinen Ausblick. Man kann aber den Aufstiegsweg quasi als Abendspaziergang noch 150 bis 200 Höhenmeter weitergehen und einen beeindruckenden Sonnenuntergang mit Blick auf den Mt. Meru erleben. |
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Den Luxus des Esszeltes haben wir mit zunehmender Höhe immer mehr schätzen gelernt. Wenn die Temperaturen zurückgehen und der Wind tief in die Kleider kriecht, schmeckt das Essen im Schutz eines Zeltes einfach besser. |
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Einige unserer Träger bei der Erholung nach dem ersten strapazvollen Tag. |